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Chandra sieht die hellste jemals beobachtete Supernova |
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8. Mai 2007: Die hellste jemals aufgezeichnete stellare Explosion ist vielleicht ein lange gesuchter, neuer Typ von Supernovae. Dies folgt aus Beobachtungen mit NASA´s Chandra Röntgenteleskop, sowie optischen Teleskopen auf der Erde. Diese Entdeckung deutet darauf hin, dass Explosionen von extrem massenreichen Sternen im frühen Universum relativ normal waren, und dass vielleicht schon bald eine ähnliche Explosion in unserer Galaxie stattfinden wird. "Dies war wirklich eine monströse Explosion, hundert mal energiereicher als eine typische Supernova," sagt Nathan Smith, von der University of California in Berkeley, der ein Team von Astronomen aus Kalifornien und der Universität von Texas leitete. "Dies bedeutet, dass der explodierte Stern so massiv war, wie es für einen Stern überhaupt möglich ist, etwa 150 Mal mehr als unsere Sonne. Wir haben dies niemals zuvor beobachtet." Oben: Illustration eines Künstlers der Supernova SN 2006gy. Credit: X-ray: NASA/CXC/UC Berkeley/N.Smith et al.; IR: Lick/UC Berkeley/J.Bloom & C.Hansen. (Mehr) Astronomen glauben, dass viele der Sterne der ersten Generation so massiv waren, und diese neue Supernova bietet folglich einen Blick darauf, wie die ersten Sterne starben. Es wurde jedoch noch nie ein solch massiver Stern gefunden und sein Tod beobachtet. Die Entdeckung der Supernova SN 2006gy liefert Hinweise darauf, dass der Tod eines solchen Sterns sich grundsätzlich von den theoretischen Vorhersagen unterscheidet.
"Von allen jemals beobachteten explodierenden Sternen, war
dies der König," sagt Alex Filippenko, leiter der
Beobachtungen vom Boden aus, am Lick Observatorium auf dem
Mt. Hamilton, Calif., und dem Keck Observatorium in Mauna
Kea, Hawaii. "Wir waren erstaunt zu sehen wie hell sie wurde,
und wie lange sie andauerte."
Oben: Optsches (links) und Röntgen- (rechts) Bilder von SN 2006gy. Die schwächere Quelle unten rechts ist der Kern einer Hostgalaxie. Die hellere Quelle oben rechts ist die stellare Explosion. Die Supernova war so hell wie der gesamte Kern einer Galaxie! [Mehr]
"Dies liefert den überzeugenden Hinweis darauf, dass SN
2006gy tatsächlich der Tod eines extrem massiven Sterns
war," sagt Dave Pooley, von der University of California in
Berkeley, der die Beobachtungen mit Chandra leitete.
Rechts: eta Carinae -- wartet eine Supernova in unserer eigenen Galaxie? Der riesige Stern wird durch Beugungsspikes in diesem Foto hervorgehoben. Credit: Brad Moore. [Mehr]
Supernovae treten normalerweise auf, wenn ein massiver Stern
seinen Brennstoff aufgebraucht hat und unter seiner eigenen
Anziehungskraft kollabiert. Im Fall von SN 2006gy denken
Astronomen, dass vielleicht andere Effekte die Explosion
ausgelöst haben. Unter einigen Bedingungen produziert der
Kern eines massiven Stern soviel Gammastrahlung, dass ein
Teil der Strahlung sich in Teilchen- und Anti-Teilchen Paare
umwandelt. Der reslutierende Abfall der Energie bewirkt,
dass der Stern unter seiner eigenen, riesigen Gravitation
zusammenbricht. Diesen Artikel weiterempfehlen Author: Patrick Barry | Production Editor: Dr. Tony Phillips | Credit: Science@NASA
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