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Geburtsstätte von Hurrikanen
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27. Juli 2006: "Der Wind in Afrika wird bald zu einem Sturm anwachsen," klagt die Irische Sängerin Enya in ihrem Lied Storms in Africa. Sie hätte vielleicht hinzufügen sollen "und Hurrikanen in Amerika."
Rechts: Gewitterwolken über dem westlichen Afrika. [Mehr] Um die Einzelheiten zu verstehen, fliegen die NASA und Forscher von Universitäten, in einer Kampagne, genannt African Monsoon Multidisciplinary Analysis, oder AMMA, über die Westküste Afrikas. Der NASA Teil der Kampange wird NAMMA genannt. "Wir beobachten die Verwandlung von Gewitterstürmen vor der Küste Afrikas in Hurrikane, die wir in den USA abbekommen," erklärt Robbie Hood vom Marshall Space Flight Center, ein Mitglied des NAMMA Teams. "Dies ist eine aktive Ursprungsregion für Hurrikane."
Die Wissenschaftler arbeiten vom 15. August bis zum 15. September von den Cape Verde Inseln aus, einer Ansammlung von 18 Inseln vulkanischen Ursprungs im Atlantik, etwa 540 Kilometer vor der Küste Westafrikas gelegen. Dr. Ramesh Kakar von der Earth Science Division, Science Mission Directorate am NASA Hauptquartier ist der Leiter des Programms. Hurrikane sind riesige, rotierende Wärmemotoren, angetrieben durch die Wärme des tropischen Wassers. Hurrikane der Kategorie 5 können Windgeschwindigkeiten von 250 km/h und mehr hervorrufen. Hood erklärt, dass viele dieser Kraftwerke aus Kombinationen von Gewitterstürmen vor Afrika entstehen. Aber nicht alle Gewitterstürme führen zu Hurrikanen. Warum nicht? Es ist mehr als nur warmes Wasser an der Geschichte beteiligt: Eine weitere Zutat sind Sandstürme in der Sahara. Trockene Luft aus der Wüste, welche in westlicher Richtung wandert, kann Atlantische Sturmsysteme schwächen. Staub, auf der anderen Seite, kann als Keimbildungspunkt für Wasserdampf dienen, was Regen verursacht. Dieses Zusammenspiel zwischen Ozean und Wüste ist noch nicht vollständig bekannt.
Rechts: NASA's DC-8 Flugzeug ist nicht seltsamer als schlechtes Wetter. [Mehr] Die NASA wird auch Wetterradar nutzen, welches sich in Dakar, Senegal und Praia, Cape Verde befindet, sowie Instrumente an Bord von NASA Satelliten wie Tropical Rainfall Monitoring Mission (TRMM), CloudSat und CALIPSO. England, Frankreich und andere Europäische Nationen werden mit Instrumenten an Bord von Flugzeugen und am Boden von Dakar, Senegal, an der Westküste Afrikas, arbeiten. Die National Oceanic and Atmospheric Administration's Hurricane Research Division wird mit Flugzeugen von Barbados aus fliegen um Hurrikane zu untersuchen, während sie sich den Karibischen Staaten, den USA, Mexiko und Zentralamerika nähern. Während der Mission wird ein Web-basierter Echtzeitmonitor, entwickelt vom Marshall Space Flight Center, den Wissenschaftlern die Möglichkeit geben die Ergebnisse der Mission von überall aus zu verfolgen. Hood erwartet eine Menge Daten zu sammeln. "Unser Ziel ist es, mit den Resultaten dieses Experimentes, die Vorhersagetechnologie für Hurrikane in der Zukunft verbessern zu können." Diesen Artikel weiterempfehlen Author: Dave Dooling | Production Editor: Dr. Tony Phillips | Credit: Science@NASA
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