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SERVIR: Helfende Hand für Zentralamerika von der NASA |
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9. Januar 2008: Ende 2008 verließ der NASA Forscher Dan Irwin ein Flugzeug in Guatemala, und stellte zu seiner Überraschung fest, dass er für den Posten des Bürgermeisters kandidierte. Es sieht so aus, als ob die Menschen in San Andres seinen Namen auf den Wahlzettel geschrieben haben. Irwin lehnte respektvoll ab, war aber berührt. Wenn man ihn fragt warum die Menschen im ländlichen San Andres so verrückt nach ihm sind, zuckt der bescheidene Irwin mit den Schultern und sagt, "Jeder hat ein Hobby. Meines ist es Dinge zu bauen -- zu helfen ihre Gemeinschaft zu entwickeln. Ich habe Spaß daran."
Rechts: Während eines Besuches in Zentralamerika erklärt Dan Irwin der stellvertretenden NASA Administratorin Shana Dale die Arbeitsweise von SERVIR. [mehr] Die Entwicklung von SERVIR war für Irwin ein Vollzeitjob, der sich dafür viele Monate vor Ort, in Zentralamerika aufhielt. Was macht man in seiner Freizeit so weit entfernt von Zuhause? Mit der Hilfe von Anwohnern baute Irwin einen Spielplatz sowie eine Bibliothek in San Andres. "Ich arbeitete vor und nach der Arbeit sowie an den Wochenenden an diesen Projekten", sagt Irwin, "so wie andere Leute diese Zeit für ihre Hobbys verwenden."
"SERVIR brachte viele unterschiedliche Leute mit verschiedenen Fähigkeiten zusammen, um so ein Team zu bilden, das in der Lage war sehr komplexe Themen zu lösen und lebensrettende Maßnahmen für lokale Entscheider zur Verfügung zu stellen", sagt John Horack von NASAs Marshall Space Flight Center (MSFC) wo die SERVIR Techologie entwickelt und getestet wird. SERVIRs Supercomputer am Water Center for the Humid Tropics of Latin America and the Caribbean (CATHALAC) in Panama City, verbindet Daten aus einer Vielzahl von Quellen und zeigt eine Echtzeitkarte von Krisengebieten. Auf einen Blick können Entscheider sehen wo es regnen wird, wo sich Überflutungen, Waldbrände, Hurrikane und Tornados ereignen -- so ziemlich alles was die Natur hervorbringen kann. CATHALAC warnt dann die Bevölkerung. Oben: SERVIR nutzt Hightech Aufzeichnungs- und Bildgebungsverfahren für die Beobachtung von Zentralamerika. Aktuelle Daten von Feuern, Fluten und Unwettern findet man auf der SERVIR Webseite: http://servir.net. SERVIR verfolgt auch einen globalen Ansatz in Sachen Umweltfragen, indem es den 10 Jahresplan für die Einführung des "Global Earth Observation System of Systems, oder GEOSS" unterstützt, dass von der Europäischen Kommission sowie über 70 Regierungen weltweit angenommen wurde. GEOSSs Hauptaufgabe ist es die Kooperation und Integration zwischen den Ländern zu fördern, indem es Werkzeuge und Daten zur Überwachung der Erde zusammenfasst, so dass alle davon profitieren können. Aufgrund des positiven Einflusses von SERVIR auf Zentralamerika, nahm GEOSS kürzlich SERVIR als Vorlage -- als eine Art "Vorzeigekind" wie man die GEOSS Ziele erreichen kann. Beim letzten Treffen der Organisation in Cape Town in Südafrika, an dem mehr als 70 Nationen und über 50 internationale Organisationen teilnahmen, wurde SERVIR als "früher Erfolg von GEOSS" bezeichnet. Worin liegt das Geheimnis von SERVIRs Erfolg? Es ist nicht "was" sondern "wer" -- namentlich Irwin und was er als das "Dreamteam" bezeichnet.
Diese Helfer hinter dem Vorhang beinhalten Administratoren, Wissenschaftler und Techniker wie, am CATHALAC, Direktor Emilio Sempris, Emil Cherrington, und Francisco Delgado; und an NASAs Marshall Space Flight Center, Burgess Howell, Robert Griffin und Jason Arnold. Die CATHALAC Teammitglieder sind verantwortlich für die täglichen Operationen vor Ort: Das Sammeln und Verarbeiten der Satellitendaten und diese mit Beobachtungen vom Erdboden in Verbindung bringen, sowie die Ergebnisse dann schnell zu den Leitern der lokalen Umweltbehörden zu schicken. Die Teammitglieder am MSFC sehen die SERVIR Daten zur gleichen Zeit wie ihre Kollegen in Zentralamerika, und spielen eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung und Koordinierung von SERVIR Projekten. "Ich bin innerhalb von SERVIR in verschiedenen Stufen involviert", sagt Teammitglied Griffin. "Ich helfe bei der Koordination zwischen verschiedenen Institutionen eines Landes sowie mit SERVIR und seinen Partnern in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus. So wie jeder im Projekt helfe ich dabei Produkte zu entwickeln, die dann helfen Probleme im Fall einer Umweltkatastrophe zu lösen."
Rechts: Ein SERVIR "Prüfstand" am National Space Science and Technology Center in Huntsville, AL. [Größeres Bild] "Dies ist eine extrem aufregende Zeit, um an diesem Projekt teilzunehmen", sagt Griffin. "Derzeit arbeite ich daran, SERVIR auch in der Dominikanischen Republik zu verwenden. Kürzlich brachten wir Radarbilder und andere Informationen zusammen, um der lokalen Regierung zu helfen, auf die Überschwemmungen, die durch den tropischen Sturm Noel ausgelöst wurden, zu reagieren." Irwin sagt über Griffin und andere Mitglieder des Teams, dass "all diese Leute unersetzlich sind für alles was wir getan haben und weiterhin tun werden. Ohne sie wäre dies nicht möglich gewesen." Es ist kein Wunder, dass Irwin das SERVIR Team verehrt, und viele Zentralamerikaner Dan Irwin verehren. "VOTO PARA DANIEL" Diesen Artikel weiterempfehlen
Author: Dauna Coulter | Production Editor:
Dr. Tony Phillips | Credit:
Science@NASA
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