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Durchgang von Merkur im Röntgenlicht
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3. Januar 2007: Um die Kraft und Schönheit eines
typischen Sterns der G-Klasse zu sehen, brauchen Sie nur auf
dieses Foto zu schauen: Oben: Merkur und die Sonne; Blick durch Hinode's Röntgenteleskop. Der Pfeil zeigt auf Merkur. [Zoom] [Mehr] Der winzige schwarze Fleck ist Merkur. Der Stern, der im Hintergrund scheint ist unsere Sonne. Das neue Sonnenobservatorium der Japanischen Weltraumagentur, Hinode (vorher bekannt als Solar B), nahm das Bild am 8. November auf, als Merkur seinen seltenen Sonnendurchgang began. Viele Menschen weltweit sahen und fotografierten das Ereignis, aber Hinode´s Foto ist wie kein anderes, da es den Blick durch ein Röntgenteleskop zeigt.
Röntgenstrahlung interessiert Sonnenphysiker, weil sie die heißesten Gase in der Atmosphäre der Sonne zeigen. Die hellen Stellen direkt über Merkur sind zum Beispiel eine gigantische Masse von Millionen Grad heißem Plasma, das im Magnetfeld eines Sonnenflecks gefangen ist. Durch ein optisches Teleskop wäre diese heiße Masse fast vollständig unsichtbar. "Dies sind wahrhaftig einmalige Bilder," sagt Davis. Als der Durchgang began, also als Merkur sich vor die Sonnenscheibe schob, vergrößerte Hinode den Bereich mit einem seiner anderen Teleskope, den SOT (Solar Optical Telescope). Die Bilder zeigen Merkur als vollwertige Planetenscheibe:
Davis weißt besonders auf "die Bewegungen im Hintergrund" hin. Die Oberfläche der Sonne kocht wie Wasser auf einer heißen Herdplatte. Jedes dieser blubbernden "Körnchen" hat etwa die Größe eines Kontinents auf der Erde. Hinode, das im September gestartet wurde, befindet sich noch immer in der Einarbeitungsphase der Mission. Die Controller testen Hinode's Teleskope und andere Systeme und erwarten nicht vor Januar mit den wissenschaftlichen Operationen anzufangen. Der Durchgang von Merkur war nur ein kleiner Vorgeschmack von dem was noch folgen wird. Diesen Artikel weiterempfehlen Author: Dr. Tony Phillips | Editor: Dr. Tony Phillips | Credit: Science@NASA Hinode ist eine Gemeinschaftsmission der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA), dem National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ), der National Aeronautics and Space Administration (NASA) und dem Particle Physics and Astronomy Research Council (PPARC)..
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