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Überschwemmungen! Feuer! SERVIR |
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2. Februar 2007: Starker Regen bei Gewitterstürmen kann lästig sein. Starker Regen, der tagelang anhält, kann geradezu tödlich sein. Vergangenen November setzte sich eine massive Regenfront über dem nördlichen Panama fest und verursachte eine große Menge Regen -- fast 33 Zentimeter -- überspülte Brücken, verursachte Erdrutsche, tötete 12 Menschen und hinterließ 1.300 ohne Zuhause. Alles zusammen, verursachte der Sturm einen Schaden von fast 10 Millionen Dollar. Es hätte schlimmer kommen können. Glücklicherweise hatte die Regierung von Panama Zugriff auf ein modernes Überwachungssystem, genannt SERVIR, was bedeutet "To Serve (Zu Dienen)."
"SERVIR's Beitrag zu der Katastrophe wurde bewiesen, als tatsächlich Erdrutsche aufgezeichnet wurden, und dadurch der Verlust von Menschenleben verhindert werden konnte," sagt er. Rechts: Der Präsident von Panama, Martin Torrijos, (links) wird vom CATHALAC Direktor Emilio Sempris (rechts), zusammen mit der Wettervorhersagerin von Channel 2 TV, Annette Quinn (mitte), informiert. [Größeres Bild] Cherrington ist Wissenschaftler für CATHALAC, einer internationalen Organisation, die in Panama ihren Hauptsitz hat. "SERVIR ist eine Gemeinschaftsarbeit von CATHALAC, der NASA, der U.S. Agency for International Development, der Weltbank und Zentralamerika´s Kommision für Umwelt und Entwicklung (CCAD), sowie weiteren Partnern."
Wie funktioniert SERVIR? "Das System sammelt Daten von geostationären Satelliten und solchen die über den Polen kreisen, welche von NASA und NOAA betrieben werden." Nach der Verarbeitung werden diese Daten kombiniert und zusammen mit Beobachtungsdaten von der Erde zur SERVIR Webseite übertragen, die einen Echtzeitblick auf das Wetter um Mesoamerika zeigt. SERVIR ist allerdings mehr als nur eine moderne Wetterstation, sagt er. "Die Webseite beinhaltet Tools zur Beobachtung von Waldbränden, Hochwasser, Vulkanen, schädlichen Algenteppichen und anderen ökologischen Langzeitherausforderungen." Eine Besonderheit auf dieser Seite ist SERVIR Viz, ein 60 megabyte großes Programm zum Download, welches auf NASA's World Wind Software basiert. Ähnlich wie "Google Earth," erlaubt es das Programm eine Vielzahl von Wetter- und Bodendaten von Zentralamerika abzurufen. "Man kann das Programm dazu nutzen um Hochwassergebiete und Erdrutschzonen einzugrenzen, oder durch Daten von Vulkanen und Erdbeben schauen, die vom U.S. Geological Survey zur Verfügung gestellt werden." "Tatsächlich nutzt Panama´s Channel 2 jeden Morgen SERVIR Viz um Vorhersagen des lokalen Wetters und der ökologischen Bedingungen zu machen," bemerkt Dan Irwin, SERVIR Projektleiter an NASA's Marshall Space Flight Center. Unten: Accumulierter Regenfall während des Hochwassers in Panama, wie er von der Tropical Rainfall Measuring Mission (TRMM) aufgezeichnet wurde. TRMM Bild ist Eigentum von Hal Pierce, Dr. Robert Adler/TRMM Project. [Größeres Bild] All diese Informationen, die so klar und übersichtlich aufbereitet sind, machen SERVIR zu einem entscheidenden "System für Entscheidungen" für die Führer Zentralamerikas, sagt Cherrington. Die entscheidenden Fragen die es beantwortet sind, "Was wird morgen passieren? Was geschieht als nächstes? Welche Gebiete sollten wir evakuieren?" SERVIR's Ausbreitung wächst. Gerade unterzeichnete CATHALAC eine Vereinbarung mit Zentralamerika´s Coordination Center for the Prevention of the Natural Disasters (CEPREDENAC). "Durch die Unterschrift wird die Einrichtung ein Anbieter für das Zentralamerikanische Web Emergency Operations Center (WebEOC) System, entwickelt vom U.S. Southern Command's Humanitarian Assistance Program," erklärt Irwin. "Diese Entwicklung zeigt den Wert von SERVIR für das Katastrophenmanagement und wird Zugang zu einer weiteren Reihe von Tools bieten um mit extremen Ereignissen umzugehen." "Es ist wichtig, dass die Leute lernen mit diesen Tools umzugehen," fährt Cherrington fort. "Seit SERVIR's Einführung im Februar 2005, haben wir lokale Trainings abgehalten um Regierungsvertretern beizubringen wie sie diese Daten nutzen können." Und das Beste an SERVIR? Es ist für jeden zugänglich, sagt Cherrington. "SERVIR ist ein offenes System, kostenlos, und seine Daten können jederzeit heruntergeladen werden." Diesen Artikel weiterempfehlen Author: Bart Leahy | Editor: Dr. Tony Phillips | Credit: Science@NASA
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