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Basilikum in der Erdumlaufbahn

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17. August 2007: Sie werden nie erraten was sich in Barbara Morgan's Taschen befand, als sie letzte Woche an Bord des Space Shuttles Endeavour, vom Kennedy Space Center abhob.

see captionDie zur Astronautin gewordene Lehrerin trug Millionen von Basilikumsamen in die Erdumlaufbahn und zur Internationalen Raumstation. Basilikum ... im Weltraum? Man weiß ja nie, wann auf der ISS eine fade Spaghettisauce eine Verfeinerung benötigt.

Rechts: Basilikum (Ocimum basilicum) ist ein beliebtes Gewürz in der Küche. [Mehr]

Im Ernst, Basilikum im Weltraum ist wegbereitende Forschung. Astronauten die in zukünftigen Missionen zum Mond und darüber hinaus fliegen, wollen Pflanzen auf die Reise mitnehmen -- als Nahrungsmittel, für Sauerstoff und einfach auch als Begleitung. Es ist wichtig für die NASA zu verstehen, wie Saatgut die Bedingungen im Weltraum aushält und in niedriger Gravitation keimt.

In diesem Fall lernt nicht nur die NASA etwas, sondern auch die Kinder.

Einige der Basilikumsamen bleiben auf der Raumstation um in niedriger Gravitation zu wachsen. Der Rest wird zur Erde zurückgeschickt und in Päckchen aufgeteilt, die dann von Studenten und Schülern untersucht werden. Sie messen die Wachstumsraten -- wie schnell der Basilikum aus dem All im Vergleich zu Basilikum von der Erde wächst -- und lernen mehr über die wissenschaftlichen Metoden. Teilnahmeinformationen für Lehrer.

Morgan's Keimlinge (die sie nicht wirklich in ihren Taschen trug) treffen auf drei Millionen weiterer Basilikumsamen, die sich seit einem Jahr auf der ISS befinden, und darauf warten zur Erde zurückzukehren.

Die meisten der "altgedienten" Samen befanden sich sogar außerhalb der ISS und waren einem starken Vakkum, harter Strahlung und allem anderen, was sie im Weltraum treffen kann, ausgesetzt. Sie "verweilten" in koffer-großen Testboxen, bekannt als MISSE 3 und 4, die Kurzform für 'Materials on the International Space Station Experiment 3 and 4'. MISSE wird von NASA's Langley Research Center in Hampton, Virginia, betrieben; William Kinard ist der leitende Forscher.

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Oben: Das Material des 'International Space Station Experiment-3', oder MISSE 3, wurde im August 2006 außerhalb der Raumstation montiert. Der koffer-große Behälter ist mit hunderten von Materialien gefüllt, inklusive Basilikumsamen, um zu untersuchen wie jedes durch die Umgebung beeinflusst wird. [Mehr]

Um die Samen in die Klassenräume zu bekommen, arbeitet die NASA mit der George W. Park Seed Company in Greenwood, S.C, zusammen. Die Firma begann ihre Beziehungen zur NASA in den 80er Jahren mit dem SEEDS (Space Exposed Experiment Developed for Students) Programm. Während dieses Experiments wurden mehr als 12 Millionen Tomatensamen zu einem Satelliten geflogen, der 1984 vom Space Shuttle Challenger ins All gebracht wurde, um Langzeitdaten der Umgebung auf Systeme und Operationen zu liefern.

"Ich denke, dass die Kinder begeistert sein werden mit etwas zu arbeiten, dass im Weltraum war. Und zu wissen, dass es bei diesem Experiment keine Antworten im Anhang des Buches gibt," sagt Miria Finckenor, eine Technikerin an NASA's Marshall Space Flight Center in Huntsville, Ala., und einer der Forscherinnen bei MISSE.

"Wir hoffen mehr Schüler und Studenten für Wissenschaft interessieren zu können, und so viele zu erreichen wie beim Experiment mit den Tomatensamen," sagt sie. Mehr als 40.000 Klassen in allen 50 Staaten und 30 anderen Ländern nahmen an dem Programm teil.

Für mehr Informationen über eine Teilnahme:

http://www.nasa.gov/audience/foreducators/plantgrowth/home/index.html

 

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Authors: Lori Meggs, Tony Phillips | Editor: Dr. Tony Phillips | Credit: Science@NASA

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Zusätzlich zum Lerneffekt liefern die Materials on the International Space Station Experiments, dass von NASA's Langley Research Center in Hampton, Va., geleitet wird, eine Fülle an Daten von Materialen auf Raumschiffen, für das International Space Station Programm, NASA's Constellation Programm und einige Programme aus der Rüstungsindustrie.

Die ersten beiden Programme auf der ISS flogen von 2001 bis 2005, und ein weiteres flog ein Jahr später zur ISS. Nach ihrer Rückkehr zur Erde wurden die Proben von William Kinard am Langley, Finckenor und vielen anderen beteiligten Forschern untersucht. Eines der wichtigsten Resultate aus diesen Untersuchungen ist, dass die Kontaminationskontrolle für die Station -- die Metode ob wissenschaftliche Instrumente, Fenster, Heizkörper und andere Hardware frei bleibt von Verschmutzungen durch Staub, Dreck oder Haare -- funktioniert.

Die Experimente zeigten, dass Glas in den Fenstern der Raumstation zu 90% rein blieb und Proben der weißen Farbe von den Heizkörpern auch nach vier Jahren im All wie neu aussahen. "Wir wollen die Fenster sauber halten damit die Astronauten, zusätzlich zu einem Blick nach Draußen, auch gute Fotos der Erde machen können," sagt Finckenor. "Wir wollen auch die thermischen Beschichtungen weiß halten, damit das thermische Kontrollsystem -- das die Heizung beinhaltet, damit auf der Station und für die Crew eine angenehme Temperatur herrscht -- richtig funktioniert."

Das 6. Materialexperiment, oder MISSE-6, wird an Bord von STS-123, geplant für den Start Anfang 2008, zur Raumstation fliegen. Es wird 140 Proben vom Marshall Center enthalten, inklusive Materialien wie Hitzeschilder, Strahlungsschilder und Datenmatrix Orientierungsmarker für das Orion Forschungsfahrzeug. Dieses Fahrzeug ist in der Lage bis zu 6 Astronauten mittels einer Ares I Rakete in eine niedrige Umlaufbahn zu bringen.

Web links:

Greenhouses for Mars --When humans go to the moon or Mars, they'll probably take plants with them. NASA-supported researchers are learning how greenhouses might work on other planets.

Leafy Green Astronauts -- (Science@NASA) NASA scientists are learning how to grow plants in space. Such crops will eventually take their place alongside people, microbes and machines in self-contained habitats for astronauts.

Green Generations -- (Science@NASA) It looks like an ordinary pea pod. And it is. That's what so amazing ... because this pod lives in space.

The Physics of Space Gardens -- (Science@NASA) It could only happen in space: A tiny bubble of air hangs suspended inside a droplet of water. The droplet rests in the cup of a delicate green leaf, yet the stalk doesn't bend at all.

Igniting the Flame of Knowledge -- STS-118 Educational Resources

NASA's Future: The Vision for Space Exploration


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NASA Official: John M. Horack
Last Updated: June 9, 2005
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