Die Nacht ist gar keine. Wir durchfahren sie
mit dem ICE. Früh um 5 Uhr kommen wir am Flughafen
Düsseldorf an und sind schon breitgeschlagen. Da hilft nur
McCafé. Doch recht bald geht es an das Einchecken. Das
dauert. Wir haben 16 Koffer dabei und nicht alle sehen
gerade nach „Reisegepäck“ aus. Klar, es ist das Moonbuggy
drin. Der Flug mit der Boeing 767 bis Atlanta dauert 9
Stunden. Zwar hat man im Flieger nicht viel zu tun, aber
gerade deshalb ist es anstrengend. Oben:
Wir sind in Atlanta. Die Einreise in die USA
hält einige Tücken parat. So müssen Alexander, Philipp und
Andrij zum Koffercheck. Ein Spürhund hat etwas
Ungewöhnliches festgestellt. Es waren am Ende abgegessene
Äpfel und genau diese dürfen nicht eingeführt werden. Das
alles kostet 30 min Zeit – nachdem wir schon auf alle
unserer Koffer bangen mussten. Die waren im Untergrund mit
samt einem ganzen Kofferwagen abhanden gekommen und tauchten
erst eine Stunde später wieder auf. Mit uns warteten etwa
dreißig andere Fluggäste auf ihre Koffer.
Rechts:
Das German Moonbuggy beim Verladen in Atlanta - nur 8 Koffer? Danach
erstellen wir eine Liste der noch fehlenden Koffer und geben
diese beim Gepäckservice ab. Es wird uns gesagt, dass die
noch fehlenden Koffer an die Adresse von Headricks
nachgeschickt werden. Diese US-Familie unterstützt das
German Moonbuggy Team. Nach diesem ersten Schock fahren wir auch schon los.
Huntsville begeistert uns. Alles ist viel größer und viel
breiter als bei uns daheim in Deutschland. Die Umgebung ist
idyllisch und es ist ein wunderbarer Frühlingsabend. Auch
das Haus von Kay und ihrem Mann beeindruckt uns alle sehr.
Um die zentral liegende Küche sind Wohn- und Esszimmer als
ein einziger großer Raum angeordnet, wobei man nicht sagen
kann wo welcher Raum anfängt bzw. aufhört. Nachdem wir uns
eine Weile unterhalten haben kommt auch Vernon, Kays Mann
nach Hause. Herr Hattrick ist einer der Administratoren des
Ares-Programms in Huntsville.
Oben:
Angekommen - Huntsville Airport ist das Ziel Nun gibt es Abendbrot. Das internationale Gericht schmeckt
köstlich und besteht aus Reis, scharfen Schoten, Crackern
und vielem mehr. Letztendlich werden die restlichen Koffer
in das Haus geliefert und wir können die Moonbuggy Teile von
den privaten Sachen trennen. Die Bestandteile bleiben bei
den Headricks, während wir die privaten Sachen mit ins Hotel
nehmen. Dort schreiben wir noch schnell die Berichte und
fallen todmüde ins Bett. Es ist dreißig Stunden nachdem wir
uns in Leipzig verabschiedet haben.
Credit:
German Space Education
Institute
Dann geht es
weiter mit einem kleineren Flugzeug. Um 17:07 Uhr setzt der
Bombardier CRJ 200 auf der Landebahn in Huntsville auf.
Erleichtert und ermüdet steigen wir aus und betreten das
Flughafengebäude. Allerdings kommt schon bald die
Ernüchterung: die Hälfte unserer Koffer fehlt! Von den
ursprünglich 16 Koffern sind nur 8 Koffer in Huntsville
angekommen. Doch zunächst einmal werden wir von Kay Headrick
(einer befreundeten Familie unseres Institutes) begrüßt und
laden unser Handgepäck in ihr Auto ein.
Während er das Abendessen zubereitet, führt uns Kay durch
das Haus. Besonders das gewaltige Homekino mit den
Ledersesseln und der riesigen Leinwand beeindruckt uns.
Dabei zappt sie auf gut Glück durch die 900 verfügbaren
Kanäle. Zufällig läuft gerade NASA TV und es wird erwähnt,
dass zum Moonbuggy Race Teams aus ganz Amerika, sowie Indien
und auch Deutschland erwartet werden. Ralf sitzt schon
wieder am Telefon und setzt die Umgebung in Kenntnis, dass
wir da sind. Die Presse wartet schon.
Editor:
Frank Erhardt(Astrolabium.Net)
Alle Fotos Credit und Copyright:
German Space Education
Institute
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Unten: Mampf! Das erste amerikanische Abendbrot gibt es bei Headricks Sponsoren German Space Education Institute Gemeinnütziges internationales Privatinstitut zur Förderung wissenschaftlicher, hochtechnischer und akademischer Berufsorientierung e.V. Wurzner Str. 4; D-04315 Leipzig; Germany Tel: +49 (0) 341-68139-86; Fax: -89 www.spacepass.de
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